EIN VEREIN.
EINE
LANGE TRADITION.
Kaum eine Augsburger Fußballgeschichte ist so wechselvoll wie unsere. Von der Gründung im ausgehenden 19. Jahrhundert über Jahre im deutschen Oberhaus bis zur Geburtsstunde des FC Augsburg und dem jüngsten Aufstieg in die Regionalliga Bayern – die Fußballabteilung des TSV 1847 Schwaben Augsburg hat viele Kapitel geschrieben. Hier ist unsere Geschichte im Überblick.
Die Anfänge | 1847 - 1910
Das erste festgehaltene Spiel des TSV Schwaben Augsburg gegen den MTV München 1910.
Der TV Augsburg 1847 wird gegründet und die lange Reise des Vereins beginnt. Unsere Fußballabteilung entstand 1899 innerhalb des TV 1847 Augsburg – zu einer Zeit, als sich der Fußball in Deutschland gerade erst zu etablieren begann. 1910 wurde die Mannschaft erstmalig visuell festgehalten.
Der Aufstieg | 1911 - 1929
1922 gewann sie mit dem Süddeutschen Pokal ihren ersten großen Titel. 1924 löste sich die Fußballabteilung vom Turnverein und wurde als eigenständiger SV bzw. SSV Schwaben Augsburg selbstständig.
1929 trat unsere Vereinsikone Ernst-Lehner dem Verein bei und prägte eine Ära. Einem der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Spieler seiner Zeit.
Unsere Vereinslegen Ernst-Lehner erzielte in 65 Spielen über 30 Tore für die deutsche Nationalmannschaft
Ernst-Lehner: Eine Ära | 1930 - 1968
Vor ausverkaufter Kulisse gewinnt der TSV Schwaben Augsburg gegen die 1860 Löwen 4:0 im süddeutschen Pokal.
In den 1930er-Jahren gehörten wir mit der Gauliga Bayern bzw. Südbayern (1933–35 und 1937–45) durchgehend der höchsten deutschen Spielklasse an. 1941 fusionierten der TV 1847 Augsburg und der SSV Schwaben Augsburg schließlich zum TSV 1847 Schwaben Augsburg, wie wir bis heute heißen.
Diese Ära ist untrennbar mit unserem berühmtesten Spieler verbunden: Ernst Lehner , gebürtiger Augsburger und Schwaben-Stürmer über weite Teile seiner Karriere, bestritt 55 seiner 65 Länderspiele im Trikot unseres Vereins und war zeitweise deutscher Rekordnationalspieler – in der Rangliste der meisteingesetzten Nationalspieler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts steht er bis heute auf Platz 2. Ihm zu Ehren trägt unser Trainingsstadion an der Sportanlage Süd seinen Namen.
Nach der kriegsbedingten Auflösung 1945 wurde unser Verein bereits 1946 wiedergegründet und knüpfte sportlich nahtlos an: In der Oberliga Süd – damals höchste deutsche Spielklasse – waren wir mehrfach vertreten (1945–52, 1954–57, 1961–63), unsere beste Platzierung war Rang 5 im Jahr 1946.
Die Fahrstuhl-Jahre | 1969 - 2009
Der historische Bruch: Am 15. Juli 1969 schloss sich unsere Lizenzspielerabteilung mit dem BC Augsburg zum neuen FC Augsburg zusammen, um die Kräfte im Augsburger Fußball zu bündeln. Seither hat sich unsere Fußballabteilung satzungsmäßig verpflichtet, einen künftigen Aufstieg in den Profibereich auszuschließen – eine bewusste Entscheidung für den Amateurfußball, die uns bis heute prägt.
Die Duelle zwischen dem FCA und uns gelten seither als das traditionsreichste Augsburger Stadtderby; das letzte Ligaspiel beider Vereine 2000/01 in der Bayernliga entschieden wir mit 2:1 für uns.1981 gelang uns der Sprung in die Bayernliga, damals die höchste bayerische Amateurklasse. Es folgten Jahre als klassische „Fahrstuhlmannschaft" zwischen Bayern- und Landesliga, mit starken Phasen 1981–84, 1988–90, 1991/92, 1998–2001 und 2002/03.
2007 mussten wir gleich zwei schwere Rückschläge verkraften: den sportlichen Abstieg in die Bezirksoberliga und den Tod von Josef Schmucker, der unsere Fußballabteilung 37 Jahre lang geleitet hatte und weit über Augsburg hinaus zum Synonym für unseren Verein geworden war. Nach einem weiteren Abstieg in der Saison 2007/08 fanden wir 2009 mit einem 1:0-Relegationssieg gegen den TSV Dinkelscherben den Weg zurück in die Bezirksoberliga – der Wendepunkt für die kommenden Jahre.
Der Wiederaufstieg | 2009 - 2023
Mit der tatkräftigen Unterstützung von Jürgen Reitmeier, der viele neue Energie, Ambitionen und Ziele mitbrachte, leitete er durch seine Initiative und Motivation eine neue Phase des TSV Schwaben Augsburgs ein. Auf dem Platz haben viele Personen, wie zum Beispiel Julian Kania (Arminia Bielefeld), Halil Altintop (FC Bayern München) und Matthias Ostrzolek (FC Augsburg, Hannover, Hamburger SV) tatkräftig unterstützt.
Was danach folgte, ist die bislang erfolgreichste Phase unserer jüngeren Vereinsgeschichte:
- 2016: Aufstieg in die Landesliga
- 2017: Aufstieg in die Bayernliga Süd
- 2023: Aufstieg in die Regionalliga Bayern
- 2024: Mannschaft des Jahres in Augsburg
Freundschaftsspiel und Stadtderby gegen die Profis des FC Augsburg.
Regionalliga Bayern | 2024 - heute
Der Aufstieg in die Regionalliga Bayern!
Als Dritter der Bayernliga Süd gelang uns – nachdem die beiden Erstplatzierten auf den Aufstieg verzichteten – der historische, erstmalige Aufstieg in die Regionalliga Bayern, die höchste bayerische Spielklasse.
Seither halten wir uns und möchten dies auch in Zukunft erfolgreich umsetzen. Dafür möchten wir selbstverständlich allen Unterstützern, Partnern, Spielern, Trainern und Freiwilligen danken, ohne die es nicht möglich wäre.
Wir sind auch jederzeit offen und willkommen gegenüber neuen Partnern, die sich dieser langen Historie anschließen wollen und sich bei uns melden.
Auf viele weitere erfolgreiche Jahre mit den Schwabenrittern!